Wahlordnung

Die Wahlordnung basiert auf den Wahlgrundsätzen, welche am 14.5.2004 auf der BuFaK in Augsburg beschlossen und seit dem (Stand 2014) nicht mehr geändert wurden. Sie ist auf der BuFaK 2016 in Hamburg verabschiedet worden und Teil der Grundordnung.

 

Wahlordnung BuFaK WiSo

§1 Wahlgrundsätze

(1) Die BuFaK WiSo wählt in geheimer Wahl die Mitglieder des BuFaK-Rates.

(2) Die zukünftigen ausrichtenden Fachschaften und die beiden KassenprüferInnen werden offen mit einfacher Mehrheit gewählt.

(3) Verschiedene Posten im BuFaK-Rat können nicht in Personalunion besetzt werden

§2 Wahlrecht

(1) Das aktive Wahlrecht kann von jeder Delegation ausgeübt werden. Jede Delegation hat eine Stimme.

(2) Als KassenprüferInnen und Ratsmitglieder können all jene gewählt werden, die von der BuFaK WiSo vertreten werden, zum Zeitpunkt der Wahl StudentInnen sind oder deren Exmatrikulation nicht länger als 2 Jahre zurück liegt. Ausnahme sind Mitglieder des Wahlausschusses (siehe §4).

(3) Um die Ausrichtung zukünftiger Konferenzen können sich alle delegationsberechtigten Fachschaften bewerben. Für Konferenzen, die bis einschließlich drei Semester in der Zukunft liegen, kann eine ausrichtende Fachschaft gewählt werden.

§3 Wahltermin und -bekanntmachung

(1) Alle Personenwahlen finden im Abschlussplenum statt, es sei denn, mit der Einladung zur BuFaK wird etwas anderes bekannt gegeben.

(2) Die Wahl der zukünftigen ausrichtenden Fachschaften soll nach Möglichkeit vor dem Abschlussplenum stattfinden.

§4 Wahlausschuss

(1) Der Wahlausschuss besteht aus drei bis fünf Personen, die auf einem Plenum vor dem Abschlussplenum per Akklamation bestimmt werden.

(2) Aufgabe des Wahlausschusses ist die Entgegennahme und Überprüfung der Wahlvorschläge, die Durchführung der Wahl sowie die Entscheidung über die Gültigkeit der Wahl.

(3) Über die Wahl ist eine Niederschrift anzufertigen, die auf der Homepage und im Wiki der BuFaK WiSo zu veröffentlichen ist.

§5 Wahlvorschläge

(1) BuFaK-Rat, KassenprüferInnen und Mitglieder für den Akkreditierungspool

  1. Die KandidatInnen müssen ihre Kandidatur persönlich auf einem Plenum – möglichst vor dem Wahlplenum – verkünden. In begründeten Ausnahmefällen kann von der Anwesenheit der/des KandidatIn abgesehen werden.
  2. Der Wahlvorschlag muss enthalten:
  • Name, Vorname,
  • Hochschule,
  • Studienfach,
  • Angestrebte(r) Posten,
  • Motivation.

(2) Ausrichter

  1. Die Kandidaturen um die Ausrichtung zukünftiger Konferenzen müssen von Delegationsmitgliedern der entsprechenden Fachschaft auf einem Plenum – möglichst vor dem Wahlplenum – verkündet werden. In begründeten Ausnahmefällen kann von der Anwesenheit einer Delegation abgesehen werden.
  2. Der Wahlvorschlag muss enthalten:
  • Hochschule,
  • Unterbringungsmöglichkeiten,
  • Verfügbare personelle Ressourcen (v.a. im Hinblick auf das Orga-Team),
  • Motivation,
  • Angestrebtes Ausrichtungs-Semester/angestrebter Zeitraum.

§6 Wahlverfahren

(1) Mitglieder des Akkreditierungsrates, KassenprüferInnen, SprecherInnen, Administration und die weiteren Ratsmitglieder werden jeweils in separaten Abstimmungen gewählt.

(2) Jede Delegation gibt für jede/n KandidatIn entweder eine Ja-Stimme, eine Nein-Stimme oder eine Enthaltung ab.

(3) Bei den Wahlen zum/zur SprecherIn gibt es je bis zu drei Wahlgänge. Im ersten Wahlgang ist gewählt, wer die absolute Mehrheit und die meisten der Ja-Stimmen auf sich vereinigen kann. Im zweiten Wahlgang gewinnt von den KandidatInnen, welche/r die meisten Ja-Stimmen und mehr Ja- als Nein-Stimmen auf sich vereinigen können, der/diejenige, welche/r die meisten Ja-Stimmen erhält. Bei Stimmengleichheit erfolgt eine Stichwahl zwischen den Bestplatzierten. Bei erneuter Stimmengleichheit entscheidet das Los.

(4) Bei der Wahl der Administration und der weiteren Ratsmitglieder sind diejenigen gewählt, welche mehr Ja- als Nein-Stimmen erhalten und die meisten Ja-Stimmen auf sich vereinigen. Bei Stimmengleichheit erfolgt eine Stichwahl zwischen den Bestplatzierten. Bei erneuter Stimmengleichheit entscheidet das Los.

(5) Bei der Wahl zu zukünftigen Ausrichtern gibt es je bis zu drei Wahlgänge. Für alle zukünftigen Konferenzen wird die Wahl getrennt durchgeführt, beginnend mit der Frühesten. Im ersten Wahlgang ist gewählt, wer die absolute Mehrheit und die meisten der Ja-Stimmen auf sich vereinigen kann. Im zweiten Wahlgang gewinnt von den Kandidaturen, welche mehr Ja- als Nein-Stimmen auf sich vereinigen können, diejenige, welche die meisten Ja-Stimmen erhält. Bei Stimmengleichheit erfolgt eine Stichwahl zwischen den Bestplatzierten. Bei erneuter Stimmengleichheit entscheidet das Los.

§7 Abwahl und Rücktritt

(1) Gegen den gesamten BuFaK-Rat kann ein Misstrauensvotum gestellt werden. Gegen einzelne Mitglieder der oben genannten Gremien kann ein konstruktives Misstrauensvotum gestellt werden. Diese bedürfen zur Annahme eine Zweidrittelmehrheit aller Wahlberechtigten. Jedes Mitglied einer Delegation darf ein Misstrauensvotum stellen.

(2) In Fällen des Misstrauensvotums oder von Rücktritten finden etwaige für Neuwahlen geltende Fristen keine Anwendung.

(3) Gegen gewählte zukünftige Ausrichter kann von einer Delegation ein Abwahlantrag gestellt werden. Dieser bedarf zur Annahme einer Zweidrittelmehrheit aller Wahlberechtigten.

§8 Auszählung

(1) Die Auszählung erfolgt öffentlich direkt im Anschluss an den Abschluss der Wahlhandlung.

(2) Das Ergebnis ist dem Plenum bekannt zu geben und auf der Homepage der BuFaK WiSo zu veröffentlichen.

§9 Wahlprüfung

Einwände gegen die Ordnungsmäßigkeit der Wahl sind unverzüglich gegenüber dem Wahlausschuss zu erheben. Dieser entscheidet umgehend über den Einspruch.

§10 Gültigkeit

Die Gültigkeit der Wahlordnung regelt die Grundordnung.