Kritische Entwicklung bezüglich Masterzulassungsverfahren

Masterzulassungsverfahren

Die Bufak WiSo vertritt die Position, dass Studiengänge mit gleichem Namen nicht generell vergleichbar sind. Hinsichtlich der Bewerbungs- und Zulassungsverfahren für die Masterstudiengänge hält sie daher folgende Aspekte für sinnvoll:

(1) Transparenz, Vergleichbarkeit und Nachvollziehbarkeit aller verwendeten Kriterien

(2) Um die Qualität von Studium und Studierenden zu gewährleisten, empfiehlt die Bufak WiSo relevante Kompetenzbereiche für die Zulassung im angemessenen ECTS-Umfang zu fordern. Diese sollen kompetenzorientiert sein. Die Anerkennung soll auf Inhalt und Qualität der Module, jedoch nicht auf deren Namen beruhen.

(3) Potenziell subjektive Verfahren wie Motivationsschreiben und Bewerbungsgespräche können für Bewerbungsverfahren genutzt werden. Hierbei ist besonders auf Punkt (1) und (7) zu achten.

(4) Eine Einbeziehung sonstiger Kriterien (z.B. fachspezifische Praktika, außerordentliches Engagement). Hierbei ist besonders auf Punkt (1) zu achten.

(5) Die ausschließliche Verwendung der (Durchschnitts-)Note bewertet die Bufak WiSo als unzureichend.

(6) Besonders im Sinne des in Punkt (1) benannten Kriteriums der Vergleichbarkeit, sollen noch nicht erbrachte Leistungen im Bachelor sich nicht auf die Bewertung der Gesamtleistung des Studierenden auswirken.

(7) In Bezug auf kostenpflichtige Aufnahmetests wird auf das Positionspapier “Abschaffung kostenpflichtiger Tests als Voraussetzung zur Aufnahme von Studiengängen” verwiesen.

(8) Um finanzielle Unabhängigkeit zu gewährleisten, sind bei jeglichen Zulassungs- und Bewerbungsverfahren soziale Härtefälle zu berücksichtigen.

Beschlossen bei der Winter-BuFaK in Paderborn (24.11.2013)

Aktualisiert auf der Winter-BuFaK in Nürnberg (08.11.2015)